Freitag, 3 Mai 2013

Paris, tolle Stadt, aber fürKinder eher nix
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Bild: Gérard Ducher (user:Néfermaât) commons.wikimedia.org, cc-Lizenz
Inzwischen habe ich mich darauf eingestellt, ein anderes Leben zu haben als kinderlose Menschen. Es nützt ja auch nichts, krampfhaft so zu tun, als wäre man noch genauso frei und flexibel wie früher. Unser Leben ist auch schön – aber eben anders. Manchmal packt es mich aber doch und ich träume davon, alleine wegzufahren und Urlaube zu machen, die überhaupt nicht kindgerecht sind – Städtetripps zum Beispiel. Dann lese ich Urlaubsberichte von anderen auf my-entdecker.de, was vielleicht ein bisschen masochistisch klingt, mir aber echt Spaß macht. Hungrige phantasieren ja auch gerne vom essen
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Und außerdem werden die Kinder ja nicht ewig klein bleiben und auch bald schon anfangen, ohne uns wegzufahren – umso besser, wenn ich dann durch ausgiebige Vorbereitung genau weiß, was ich mit meiner Zeit anfange. Viele Eltern und besonders Mütter haben ja tatsächlich Probleme, mit ihrem Leben was anzufangen, wenn sie sich jahrelang nur für die Kinder aufgeopfert haben und ihre eigenen Interessen vernachlässigt haben. Das wird mir zum Glück eher nicht passieren!
Schlagwörter: Freiheit, Urlaub
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Donnerstag, 2 Mai 2013

© danagouws von sxc.hu
Bald kamen unsere beiden Kinder. Damit änderte sich, oh Wunder, noch einmal alles. Abgesehen davon, dass die beiden unser neuer Lebensmittelpunkt wurden, musste der Job trotzdem mitunter gebracht werden. Und unser Leben, auch als Paar.
Mit vielen Verpflichtungen, Kontakte und Verbindungen innerhalb des geschäftlichen Bereiches zu knüpfen, blieb uns im Laufe der Zeit immer weniger Zeit für unsere alten Freundschaften. Die Freundschaften, die quasi zweckfrei waren.
Aber was soll man machen, der Tag hat nicht mehr als 24 Stunden und zwischen einem nine to five-Job und der Kinderbetreuung, ganz gleich wie man es aufteilt, bleibt nicht mehr besonders viel Zeit.
Auch die Idealvorstellung, dass sich der Freundeskreis den Jahresurlaub gemeinsam nimmt, blieb aus. Denn dann mussten die einen zu den Schwiegereltern, die anderen bauten gerade ein Haus, andere hatten gerade ein wichtiges Projekt – so kam eins zum anderen.
Das war es dann erst einmal. Der Weg in den Familien- und Berufsalltag hat uns (und die meisten) zu der Tür in ein anderes Leben geführt.
Schlagwörter: Job, Kinder, Verpflichtungen
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Donnerstag, 2 Mai 2013

© nextiaD von sxc.hu
Ja, irgendwann sind die Zeiten des Studierens vorbei, dann kommt die knallharte Realität, in der man sich zunehmens etwas verliert. Natürlich ist es ein schleichender Prozess.
Nach dem Abschluss des Studiums haben wir unseren geliebten Bus verkaufen müssen, da er für den täglichen Arbeitsweg doch etwas unvorteilhaft war. Leider. Wir waren mit dieser Entscheidung sehr unglücklich, sie war aber nicht zu ungehen.
Auch die Farben in unserem Kleiderschrank änderten sich im Laufe der Zeit. Zu den vielen bunten und farbenfrohen Klamotten, den Shorts und Bermuda-Hemden kamen einige (Hosen-) Anzüge, Kostüme, Pumps und Business-Schnürer. Dann kam die Zeit in der uns klar wurde, dass wir aussortieren mussten, da unsere gemietete Wohnung sonst aus alles Nähten platzen würde.
Und so kam es, dass wir uns im Business-Outfit beim Feierabendbier mit unseren Freunden ertappten. Das ging alles realtiv schnell. Aber hey – was soll man machen, wenn man gleich aus der Firma in die Kneipe rennt?
Schlagwörter: Business, Job, Kleiderschrank
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Dienstag, 30 April 2013
In meinem Studium ging es wirklich heiß her. In den Semesterferien haben wir uns immer etwas vorgenommen. Meine Freunde und ich waren immer unterwegs, sind mit dem Bus losgefahren und waren wochenlang auf Tour, waren tauchen, Radfahren und saßen in einer großen Runde die ganze Nacht am Lagerfeuer. Wir haben Unmengen von Wein getrunken und genauso viel geraucht. Mein damaliger Freund war immer dabei, heute ist er mein Mann und wir haben 2 gemeinsame Kinder.
Zu dieser Zeit hätten wir uns niemals vorstellen können, dass es irgendwann nicht mehr so sein könnte. Wir hatten alle weitergehende Pläne, dachten aber, dass man solche Ausflüge auch in meinem festen Job und mit seinen Kindern machen könne. Der Freundeskreis würde sich Urlaub zur gleichen Zeit nehmen und die Kinder könnte man ja einfach mitnehmen, das ist doch alles überhaupt kein Problem. Wenn sie um das Feuer rumspringen können, würden sie sich sicher genauso frei fühlen. Wie wir auch.
Das hört sich gut an, oder?
Schlagwörter: Ausflüge, Pläne, Studium
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